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Haudraufstetten vs. Schwabing Zwo – Ein Gedächtnisprotokoll

Es ward 2019 und eine Horde wilder Volleyballer streben einer geschichtsträchtigen Rückrunde, wie sie der TSV noch nicht gesehen hat…nun ja…vielleicht schon 2018 und 2017…egal. Nach dem traditionsgewordenen Wintertrainingslager im malerischen Hochzoll machten sich die Mannen auf dem Weg zum Team-A der Schwabinger.

Symbolbild. Obere Reihe v.l.n.r.: Phil, Pille, Lorenz, Flo
Untere Reihe v.l.n.r.: Dom, Mo, Lukas, Jochen, Marian

Auf dem Feld angekommen ging es direkt auf die Suche nach dem Gelb-Blauen Rund und als es gefunden war legten die Gefährten direkt los und ballerten den Münchner die Bälle um die Ohren. Die meisten davon  kamen erst wieder unters Netz durchgerollt zurück. Gefühlt ging der erste Satz mit 25: 7 an die Haudraufstetter.

Im zweiten Umlauf schlug die Stunde von Phil, der Air-Jordan-Like mit locker 3-5m langen Armen die zaghaften Versuche der Gegenseite zu punkten mit unzähligen Monsterblocks im Keim erstickte.

Symbolbild: Phil beim Block

Das konsequente Ergebnis war dann ca. 25: 4  für die Freunde um Pille, dem Grauen.

Nun wollte man den Sack zumachen um die ersten Punkte AD 2019 auf die Habenseite zu bringen, entschloss sich jedoch energieeffizient an die Sache ranzugehen. Darum überlies man Abwehrkatze Lukas alleine das Feld und die restlichen Gefährten versuchten den Kasten vorvergorenen Gerstensaftes am Zerberus Hallenwart vorbei in die Feierlounge zu schmuggeln.

Symbolbild. Lukas, mit den Händen an jedem Ball

Da auf sich alleine gestellt, gelang es Lukas nicht, die 75:77 Satzniederlage zu verhindern. (Anm. d. Red: als Libero durfte er auch keine Aufschläge machen, was dem Trainergespann bei der Maneuverplanung leider entfallen war)

Erfolglos von der Bierexkursion zurückgekehrt war man nun auf Seiten des TSV nun wieder vollzählig und voll Tatendrang 3 Punkte einzuheimsen.

Angeführt von Kapitän Johnny Depp versuchte Schwabing nun alles, um die Punkte im Münchner Norden zu lassen.

Symbolbild. Johnny Depp führt FTM Schwabing in den sicheren Hafen des Heimsiegs.

Dies sollte auch fast gelingen. Nur eben für den TSV, der eigentlich nicht viel mehr machen musste, als anwesend zu sein. Folgerichtig ging der entscheidende 4. Satz mit 25:egal auch nach Haunstetten.

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Schlacht bei Vierkirchen

Es war ein kalter, nebliger Samstagvormittag, als ich mich noch einmal zu meiner Familie umdrehte und meiner Tochter einen letzten Abschiedskuss gab. Ich griff nach meiner Sporttasche und merkte die Anspannung die bereits in mir brodelte. Es war Spieltag.

In meinem Kopf überschlugen sich Szenarien, Taktiken, Aufstellungsmöglichkeiten. Nicht einfach diese Haunstetter Rückrunde. Aber ich wusste um meine Männer, um meine Krieger die mit mir gemeinsam diese Schlacht kämpfen würden. Sie waren Motiviert, trainiert und vom letzten, gewonnenen Kampf immer noch euphorisiert. Ich hoffte nur all dies für die bereitstehende Aufgabe in die richtigen Bahnen lenken zu können.

Als ihr Anführer hatte ich eine Aufgabe, eine Verpflichtung und sie verließen sich auf meine Leistung. Ich durfte nicht versagen!

Gut war sie ja, die Stimmung, als wir uns versammelten und unsere sieben Sachen zählten. Spielerpässe, Trikots, Wasserkiste, Schuhe von Chris. Alles war bereit und mit wiedergekehrtem Co-Coach Martin Settele und seinem neuen, weißen Schlachtross wurde zum Aufbruch nach Vierkirchen geblasen.

Dort angekommen erwartete uns eine helle, lichtdurchflutete Halle wie sie nicht besser sein konnte. Die Zeichen standen gut! Die Zeichen standen auf Sieg!

Der Gegner war bereits eingetroffen und wetzte die Klingen. Meine Nervosität erreichte ihren Höhepunkt. Nach dem ersten Schlagabtausch zwischen Vierkirchen und den mitangereisten Schanzern aus Ingolstadt, war es aber alles deutlich vor meinem geistigen Auge zu sehen. Die Taktik war klar! (auch vor allem deswegen weil ich aufgrund mangelnden Personales nicht viele Möglichkeiten hatte)

Eine Läufer 1 Startformation mit Turbotorben Casser und Lorenz Schmid auf den Angriffsflügeln sowie Dom Herbst als Backup aus dem Hinterhalt sollte genug Durchschlagskraft haben, um dem Gegner zu zeigen wo die Manager sind. Die Mitte wurde gestärkt durch Phil Karkosch und dem an diesem Tag zum zweiten Mal beförderten Jan Weber. Hier sollte nichts anbrennen, denn es gab schließlich immer noch Libero Lukas Hartmann, der uns den Rücken frei halten würde, zur Not auch mit verbundenen Augen. Ich muss zugeben, das gab mir und vermutlich auch meinen Männern eine ordentliche Portion Sicherheit. Das Geschehen sollte dieses Mal geleitet werden von Chris „Girseletto“ Basske, der den Schifahrenden Zuspieler Flo Benn vertrat. Ich hoffte nur er würde im Kampfgetümmel den Überblick bewahren.

So begann er, der erste Satz. Alle Nervosität wich und wurde durch Adrenalin und Kampfgeist ersetzt. Ich musste ebenfalls den Überblick bewahren, lenken, motivieren. Bloß keine Fehler machen! Ich konnte nur ahnen was durch die Köpfe meiner Mannen ging aber ich fühlte den Zusammenhalt, die Einigkeit und das war gut so.

Ein spannender Schlagabtausch zog sich durch diese erste Begegnung. Gute Angriffe wurden mit ebenfalls guten Angriffen unsererseits gekontert. Auf die Annahme war verlass, wie ich es prophezeite. Keiner der Kontrahenten konnte sich zunächst absetzen, bis schließlich Flügelasse Torben und Lorenz dem Gegner derart schmerzende Wunden zufügten, dass die dadurch gestärkte Mitte nur noch Salz hinein streuen musste. Es lief, und wie es lief. Sieg im ersten Durchgang!

Mitgerissen vom ersten Erfolg motivierte ich meine Männer die Leistung zu halten, diszipliniert zu agieren und mit dem Kopf zu arbeiten. Es war zwar ein erster Sieg aber er war knapp und hart umkämpft. Es musste genau so weiter gemacht werden. Ein Nachlassen wäre fatal, dachte ich. Als ich keine großen, taktischen Veränderungen beim Gegner, der sich zurückzog um die Wunden zu lecken, erspähen konnte, legte ich es darauf an und schickte meine Haudraufstetter mit gleicher Taktik zurück aufs Feld. Starke, gezielte Aufschläge und eine alerte Rückendeckung waren der Weg zum Ziel, ich spürte es. Es musste nur die Offensive durchhalten. Ganz einfach. Bitte, bitte haltet einfach durch!

Hin und her ging es. Wild und dramatisch dann wieder diszipliniert und überlegen. Ein echter Krimi, dachte ich mir. Erste Schwachstellen offenbarten sich als aber unsere Kräfte nachließen. Ich musste handeln, nur wie? Die komplette Bank des TSV war noch im Lazarett. Einzig der loyale Chris Niklas war mit angereist, der aber leider noch nicht über die nötige Kampferfahrung verfügte um in einer solchen Situation die Mannschaft stabilisieren zu können.

Es lag an mir diesen Schlagabtausch mit einem Sieg ins Lager zu holen. Es ging nur durch geschickte Auszeiten und meinen Fähigkeiten, den Mannschaftsgeist hoch zu halten. Gottseidank, dachte ich mir, als die Männer zwar froh und erleichtert über den erneuten Sieg des zweiten Satzes aber merklich ermüdet zur Pause an die Bank trotteten. Ein Punkt war uns schon Mal sicher. Ich war durchaus stolz auf meine Mitstreiter.

In meinem Kopf aber tobte ein Sturm, fast schon Verzweifelt suchte ich nach Lösungen aber meine Hände waren gebunden. Für das Finale gab es weder die Möglichkeit frische Spieler zu bringen noch die Möglichkeit große, taktische Positionswechsel vorzunehmen. Ich musste so weitermachen, es half alles nichts.

Früh gerieten wir in Rückstand. Fehler um Fehler schlich sich in die bisher disziplinierte Leistung meiner Freunde auf dem Schlachtfeld. Ich war zu einer frühen Auszeit gezwungen um jetzt durch präzise Anweisungen die Schwachstellen, die ich im Gegner ausmachte, zu unserem Vorteil zu nutzen. Aber die Kräfte schwanden, die Spannung fiel, die Konzentration lies nach. In mir raste es. Ich wollte den Sieg, ich wollte ihn unbedingt. Am Ende konnten wir uns aber nicht durchsetzen und mussten uns geschlagen zurückziehen.

Was für ein Drama! Die Lungen brannten, die Beine waren schwer, die Arme schlapp. Und jeder wusste, dass es noch nicht vorbei war. Wir mussten uns belohnen für die ganze Energie, die wir bisher opferten. Wir mussten kämpfen und siegen! Ein versagen wollte ich mir nicht ausmalen.

Meine Männer schafften es mit vereinten Kräften zurück aufs Schlachtfeld, von draußen dröhnten die Schlachtrufe in der Hoffnung jeden Schritt meiner Mannschaft etwas leichter zu machen. Mir brannten die Lunge und der Hals ebenfalls und ich schwitzte aus allen Poren. Aber es war mir egal. Ich wollte siegen! Jetzt war es an der Zeit Charakterstärke und den schieren Willen zum Sieg zu zeigen, denn nur damit konnten wir jetzt noch gewinnen.

Ich nahm einen Schluck Wasser und atmete tief durch. Ich hoffte so sehr auf das Durchhaltevermögen der Mannschaft. Jedes einzelne Haar an meinem Körper war zum Bersten gespannt. Und dann begann der vierte Satz. Ich wusste, sollten wir diesen verlieren, dann ist die Schlacht ebenfalls verloren.

Ich sah es deutlich in ihren Augen, die Kraftreserven waren so gut wie erschöpft. Mehr gab es nicht. Nur gut, dass es dem Gegner ebenfalls so erging, dachte ich.

Ein offener Schlagabtausch war die Konsequenz. Punkt für Punkt arbeiteten sich beide Mannschaften zum ersehnten Ziel zwischen verwüsteten Frisuren und Schweiß vernebelten Augen endlich die 25 auf der Anzeigetafel zu erspähen. Unser Block brach Mitte des Satzes schließlich völlig auseinander. Meine Hoffnung ruhte auf meinem guten Lukas, der uns bisher so tapfer und solide gestärkt hatte. Es war ein Kraftakt sondergleichen. Die Taktik war auf das Minimalste reduziert. Angriffe hatten kaum noch Durchschlagskraft. Ich raufte mir die Haare, ich packte meinen guten Freund Martin und biss mir auf die Zunge. Ich konnte fast nicht mehr zusehen, meine Stimme versagte.

Und da passierte es. Ein Wunder. Er kam zu uns in Zeiten größter Not um uns zu helfen, um uns nach Hause zu holen mit einem erneuten, wichtigen Sieg in dieser Rückrunde. Mit heller Stimme erklang es immer und immer wieder „DEPP DEPP DEPP JHONNY DEPP DEPP JHONNY JHNONNY DEPP DEPP DEPP“ und es durchdrang unsere müden Knochen bis aufs Mark. Schlagartig lebte der Siegeswillen in uns auf und trug uns vorwärts, weiter, immer weiter.

Beim Schlusspfiff sank ich auf die Knie und war erleichtert wie nie zuvor. Was für eine großartige Leistung dieser Haudraufstetter Männer. Wahrlich ein Spektakel.

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2. Spieltag der U16 in Ebermergen

Voller Motivation und guter Laune startete heute die U16 Jugend weiblich in ihren 2. Spieltag der Saison in der bereits bekannten Halle in Ebermergen.

Trotz knapper Besetzung (nur 6 Spielerinnen) konnten die Mädels in beiden Spielen eindeutig überzeugen. Im ersten Satz gegen den SV Wulfertshausen klappte bis auf ein paar Annahmefehler und gelegentliche Abstimmungsprobleme alles super und die Haunstetterinnen lagen bereits gut vorne. Beim Punktestand von 15:11 begann dann eine tolle Aufschlagsserie von Charlotte Held. Mit ihren zielgerichteten Aufschlägen schüchterte sie die Gegner geradezu ein. 10 Aufschläge nacheinander – 10 Punkte – Satzsieg. Im zweiten Satz spielten die Mädels ihr Spiel. Zwar gab es ein paar Aufmerksamkeitsdefizite, diese hatten aber dank der bomben Stimmung und tatkräftiger Anfeuerung zweier U18-Mädels keine großen Auswirkungen. Der Satz wurde mit 25:13 gewonnen und somit auch das erste Spiel.

TSV Haunstetten : SV Wulfertshausen 2:0 (25:11, 25:13)

Im zweiten Spiel direkt im Anschluss trafen die Haunstetter Mädels auf den TSV Gersthofen. Auch in diesem Spiel zeigten die Mädels um Mannschaftsführerin Maxi Biermann ihr wahres Können und setzten sich jeweils mit 25:15 und 25:11 durch. Trotz kurzer Schwächephasen und kurzweiligem Rückstand machten die Spielerinnen ihre Trainerin sehr stolz.

TSV Haunstetten : TSV Gersthofen 2:0 (25:15, 25:11)

Nun haben die U16 Mädels schon die nächsten zwei Spiele gewonnen und sind bisher ungeschlagen. Das Saisonziel Tabellenerster wird also weiterhin in Angriff genommen und am nächsten Spieltag in zwei Wochen hoffentlich weiter ausgebaut. Weiter so!

„Cevap, Cevap, Cevapcici!“

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Der letzte Funken Glück…

Vergangenen Samstag, den 19.01.2019, spielte die dritte Damenmannschaft des TSV nach der Winterpause auswärts gegen die Teams aus Mering und Jettingen. Für beide Spiele galt die Devise: Spaß am Spiel und Kämpfen um jeden Punkt – trotz einer Anzahl von gerade mal 7 Spielerinnen.

So startete auch das erste Spiel des Tages gegen die Heimmannschaft aus Mering. Bei funktionierender Annahme klappte der Spielaufbau und mit platzierten Angriffen konnte man den Gegner mächtig ärgern. Wie jedoch bereits häufig in der bisherigen Saison ließen sich die Eigenfehler der Haunstetterinnen nicht abstellen, die den Mädels die nötigen Punkte für den Satzgewinn kosteten und der Satz mit 20:25 an den Gegner ging. Der zweite Satz verlief ähnlich, auch hier fehlten am Ende die entscheiden Punkte zu den nötigen 25, ausgelöst von zu vielen Angabefehlern. Der Satz ging erneut an die Mädels aus Mering mit 21:25.
Im dritten Satz sollte sich entscheiden, ob es ein glatter 3:0 Sieg des Gegners oder ob ein weiterer vierter Satz gespielt werden sollte. Und tatsächlich, die Mädels aus Haunstetten gaben noch einmal richtig Gas und konnten sich mit sicheren Annahmen und guten Angriffen den Satz mit 25:21 sichern. Jetzt galt es auch den nächsten Satz zu gewinnen, um sich mindestens einen Punkt für die Tabelle zu sichern. Und die Chance war da, die letzten Punkte des Satzes waren heiß umkämpft. Bei einem Spielstand von 25:25 passierte jedoch erneut ein Angabefehler auf Haunstetter Seite und auch der nächste Punkt ging an den Gegner und somit auch das erste Spiel.

Endstand Haunstetten III : TV Mering II 1:3 (20:25,21:25,25:21,25:27)

Neues Spiel, neues Glück oder auch: Noch mal richtig Gas geben gegen die Mädels aus Jettingen im letzten Spiel des Tages. Der erste Satz verlief vielversprechend, man konnte klar mit dem Tabellenzweiten mithalten und die Haunstetterinnen führten die meiste Zeit des Satzes. Doch das Glück war wieder nicht auf der Seite des TSV. In der entscheidenden letzten Phase des Satzes nahm die Zahl der Eigenfehler wieder zu und man ließ die Gegnerinnen wieder ran kommen, die letztendlich damit den Satz für sich entscheiden konnten.
Auch der nächste Satz startete wieder erfolgreich, die Abwehr war wach und damit konnten die Bälle gezielt im gegnerischen Feld platziert werden. Doch nach der Hälfte des Satzes ließ die Konzentration der Mädels der dritten Damenmannschaft sichtlich nach. Die bekannten Eigenfehler häuften sich erneut und der Satz ging mit einem weiten Vorsprung bei 16:25 an die Mädels des VfR Jettingen. 
Im dritten Satz wollte man die Konzentration wieder steigern, jedoch war das Gegenteil der Fall. Der TSV ließ immer mehr nach und die Gegnerinnen entschieden diesen letzten Satz und das Spiel schließlich auch für sich.

Endstand Haunstetten III : VfR Jettingen III 0:3 (23:25,16:25,14:25)

Die beiden Spiele sind zwar verloren, jedoch lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Motivation, der Kampfgeist und der Spaß am Volleyball an diesem Spieltag endlich in vollen Zügen vorhanden war und damit wieder die Hoffnung auf einen Sieg für den nächsten Spieltag nächste Woche zu Hause besteht. Vielleicht diesmal mit dem letzten Funken Glück auf der Seite des TSV. Denn wie immer:

Wir sind ein…Team!

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Damen 3 schenkt sich nur einen Punkt vor Weihnachten

Am Samstag, den 15.12.2018, ging es für die 3. Damenmannschaft an diesem aufgeheizten Dreifachspieltag zu Hause im zweiten Spiel des Tages zunächst gegen die Mädels vom TV Mering II. Hier konnte der TSV zunächst mit starken Annahmen glänzen. Dennoch gab es immer wieder einige Tiefs der Spielerinnen, während welchen die Meringer Mädels sich einen solchen Vorsprung erarbeiten konnten, den die Haunstetterinnen leider trotz immer wieder gut gelungenen und gut platzierten Aufschlägen wie Angriffen nicht mehr einholen konnten. So ging der erste Satz mit 17:25 an die Gegner aus Mering.

Auch im zweiten Satz kämpften die Damen vom TSV weiter und punkteten zunächst durch präzise Angriffe und eine gute Annahme. Durch einige Eigenfehler und misslungenen Aufschlägen konnte Mering erneut aufholen und machte damit das Spiel zwar kurzweilig wieder spannend, am Ende ging dieser Satz jedoch trotzdem an unsere Haunstetter.

Im dritten Satz ließen sich die Haunstetterinnen von den guten Aufschlägen der Gegnerinnen stark verunsichern und gerieten so erneut in den Rückstand. Trotz eines guten Kampfes konnten unsere Mädels nicht mehr aufholen und so ging dieser Satz wieder an die Gegner.

Im vierten Satz gaben die Damen vom TSV nochmal alles und konnten sich so in den alles entscheidenden fünften Satz retten. Man wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, doch geriet man bereits früh in diesem Satz ins Straucheln und konnte sich so leider nur einen weiteren Punkt in der Tabelle sichern.

Endstand TSV Haunstetten III : TV Mering II: 2:3 (17:25,25:21,22:25,25:20,6:15)

Im zweiten Spiel der Haunstetterin ging es gegen den Tabellenersten DJK Hochzoll IV, allerdings ohne Trainerin Steffi Wiatowski. Stattdessen stand unseren Mädels Steffi Bode zur Seite, die mit motivierenden Sprüchen und Tipps der Mannschaft nochmals Kraft verlieh, sodass Hochzoll IV nicht gleich einen großen Vorsprung aufbauen konnte. Im ersten Satz gaben die Haunstetterinnen ein sehr schönes Spiel ab und konnten mit den Hochzoller Mädels sehr gut mithalten. Auch das laute Getrommel der gegnerischen Fans konnte unsere Damen nicht aus dem Konzept bringen. Dennoch brachte sie ein erneutes kurzes Tief in den Rückstand, weshalb so der Satz an die Gegnerinnen ging.

Im zweiten Satz starteten die Hochzoller besser in das Spiel und konnten im Verlauf mit guten Aufschlägen punkten. Einen dieser starken Aufschläge konnte unsere Libera Selina leider nur so annehmen, dass er ihr unglücklich in’s Gesicht abprallte. Auch nachdem sie vorerst verletzt das Feld verlassen musste, riefen die Gegner des DJKs weiterhin „Abschuss“, die Stimmung des TSVs war daraufhin dementsprechend aufgeheizt. Mit Kampfwillen zeigten die Mädels weiterhin ihr Können, konnten allerdings nicht mehr aufholen und der Satz ging mit einem großen Rückstand von 14:25 an den Gegner.

Im dritten Satz wollten die Mädels nochmal alles und kämpften bis zum Schluss, konnten den Satz allerdings erneut aufgrund altbewährter Eigenfehler nicht für sich entscheiden. Dennoch konnte man sehen, dass die Haunstetter Mädels durchaus auf demselben Niveau spielen können wie die Tabellenersten.

Endstand TSV Haunstetten III : DJK Hochzoll IV: 0:3 (21:25,14:25,18:25)

Für den nächsten Spieltag arbeiten die Mädels weiter an ihren Tiefs, um so wieder weiter nach oben in die Tabelle zu rutschen, denn wir sind ein … Team!

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Die Haunstetter Herren erzwingen ein schnelles 0:3

Dieses Wochenende ging es für den letzten Spieltag der Hinrunde und auch des Jahres 2018 nach Schwabing. Im ersten Spiel legten die Haunstetter noch eine souveräne Leistung als Schiedsgericht ab. Das Spiel zwischen Schwabing und Herrsching war insgesamt auf einem hohen Niveau und spannend anzusehen. Eine gewisse Befriedigung gab es auch, das die Herrschinger, die bis zu diesem Zeitpunkt aus unerfindlichen Gründen behauptet haben ungeschlagen zu sein, nach der 3:1 Niederlage gegen Schwabing ebendies nicht mehr können.

Damit genug von den guten Nachrichten. Das Spiel zwischen dem TSV und Schwabing verlief deutlich weniger spannend. In dem ersten Satz mussten sich die Augsburger mit zehn Punkten geschlagen geben. Die Gesamtleistung war schon insgesamt schwach, wobei die Annahme punktuell besonders hervorstach.
Auch im zweiten Satz konnte der Haunstetter Trainer nur hilflos zusehen, wie die leicht veränderte Aufstellung wieder scheiterte, wobei dieses Mal sogar 15 Punkte erreicht werden konnten. Ein groß angelegter Personalwechsel auf dem Feld war nicht möglich, da dafür schlichtweg zu wenig Spieler da waren. Somit starteten die Herren in den dritten Satz. Trotz der bisher, freundlich ausgedrückt, durchwachsenen Leistung, wollten die TSVler nochmal zeigen, dass man sich an diesem Samstag zu einem Volleyballspiel getroffen hat und nicht zu der Handballstunde einer Grundschulmädchenklasse und man mobilisierte nochmal alle Kräfte.

Der Satz startete gut, nach einer starken Aufschlagserie ging der TSV 16 zu acht in Führung. Den Vorsprung konnten die Haunstetter auch bis zum 22:21 halten, mussten sich dann aber doch mit 23 Punkten geschlagen geben.
Somit endete dieser unglückliche Spieltag dankenswert schnell und wenigstens der zweite Libero, der nie eingewechselt wurde, konnte sich keine Fehler vorwerfen. Bei einer abschließenden Bewertung muss auch die gute spielerische Leistung der Schwabinger in Betracht gezogen werden, die das Spiel der Haunstetter noch chaotischer aussehen haben lassen; gegen einen einfacheren Gegner wäre es vielleicht nicht so schlimm gewesen.

Damit beenden die Augsburger Herren Ihren letzten Spieltag der Hinrunde, trotz schlechter Leistung als Team und freuen sich schon darauf in der Rückrunde zu beweisen, dass es besser geht.

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3. Spieltag der H2

Am vergangenen Wochenende fand sich die zweite Herrenmannschaft erneut in Türkheim wieder. Dieses mal allerdings für gleich zwei Rückspiele der Saison:

Erneut gegen den Gegner des letzten Spieltages, Türkheim III und gegen einen weiteren alten Bekannten, den TV Nesselwang.

Das erste Spiel ging wie beim letzten Mal auch gegen den Gastgeber. Als ob auf die Wiederholungstaste gedrückt wurde, war der Ablauf wie beim letzten Mal: Die „Zweite“ zeigte sich stark im ersten Satz, zeigte dann aber zu wenig Konsequenz für die Sätze 2 bis 4. Somit fanden wir uns am Ende wieder mit einer 1:3 Niederlage gegen den Tabellenzweiten ab und stärkten uns in der Pause, in dem unsere beiden Gegner aufeinander trafen, um im zweiten Spiel eine bessere Leistung zu bringen, wie im ersten Spiel gegen den Kontrahenten diese Saison.

Dies gelang auch in jeder Hinsicht, denn anders als im ersten Spiel der Saison, welches mit 0:3 endete, gelang es der Mannschaft diesmal mit Neuzugang Bennet Gülich dem Tabellendritten einen Satz abzunehmen. Nach 4 umkämpften Sätzen, in der der immer bessere Zusammenhalt und die immer bessere Reaktion der noch immer sehr neu zusammmengewürfelten Mannschaft unter Beweis gestellt wurde, unterlag man schlussendlich leider doch mit 1:3.

Jedoch ist die Aussicht auf die kommende Woche gegenteilig der letzten beiden Spieltage groß. Man spielt in heimischer Halle zunächst gegen den TV Mering und anschließend gegen den SVS Türkheim IV, welche sich beide aktuell als Tabellennachbarn in der unmittelbaren Umgebung aufhalten. Man darf also mit großer Begeisterung auf einen Doppelerfolg der Mannschaft hoffen.

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Damen 1 bleiben auf zweitem Platz

Am vergangenen Samstag, den 1. Dezember 2018, traten unsere Damen 1 die Reise zum FSV Marktoffingen IV an. Dort durfte man die Gastgeber und den SC Biberbach für die anstehenden Partien begrüßen. Nachdem man dem FSV bereits im Hinspiel drei Punkte abringen konnte, gingen die Damen des TSV hochmotiviert ins Spiel. Da es in diesem Spiel um die Spitzenposition in der Tabelle ging, war kein Team bereit, leichtfertig Punkte zu verschenken. Aufgrund einer unsichereren Annahme und Abwehr seitens der Haun-stetterinnen, musste man den Satz leider knapp mit 26:28 an die Heimmannschaft abgeben. Auch im zweiten Satz waren die Punkte heiß umkämpft und die Damen 1 konnte dem regelrechten Schlagabtausch um Spielführerin Stefani Wiatowski, kein positives Ende abgewinnen. Trotz der Niederlage im zweiten Satz (21:25) spornte Trainer Daniel Raffaele das Team dazu an, jetzt erst recht Gas zu geben. Folglich konnten die Haunstetterinnen im dritten Satz 5 Punkte in Führung gehen. Letztendlich brachten unnötige Aufschlagfehler und das Mitfiebern des gegnerischen Publikums den FSV dazu, auf 24:24 aufzuholen. Nach einem überaus spannenden Spiel konnte der FSV Marktoffingen den Satz mit 24:26 verdient vor heimischer Kulisse an sich nehmen.

Enttäuscht darüber, trotz ausgeglichenem Spiel keine Punkte mitnehmen zu können, versuchten sich die Damen 1 schnell zu erholen, um gegen den SC Biberbach antreten zu können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, konnte der erste Satz trotzdem an den TSV gehen (25:20). In den folgenden beiden Sätzen wurde die Überlegenheit der Haunstetterinnen gegenüber den Damen des SC dann deutlicher (25:12; 25:15). Am Ende des Tages konnte das Team sich über 3 Punkte freuen, wodurch der zweite Tabellenplatz gehalten werden konnte.

Am Heimspieltag, dem 15. Dezember 2018, begegnen die Damen 1 dem SC Biberbach zum Rückspiel und hoffen dem bisher ungeschlagenen FC Langweid, vor heimischer Kulisse, Punkte abknöpfen zu können.

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Eiszeit beim TSV Haunstetten I

Bei den Herren 1 des TSV Haunstetten herrscht zur Zeit Eiszeit, im doppelten Sinne. Beim zweiten Heimspieltag der Saison geht es im Spiel eins gegen den FTM Schwabing II. Als diese die Halle betreten stellen sie aber als erstes fest, dass sie wegen der Kälte nicht Volleyball spielen wollen. In der Tat ist es an jenem Tag ziemlich kalt in der Halle und genauso kalt fallen die Feststellungen zu den letzten Spieltagen aus.

Feststellung 1: Beim Volleyball muss nicht jedem warm sein. „Die Temperatur darf nicht weniger als 10°C (50°F) betragen.“ (offizielles Regelwerk, 1.5)

So müssen die Schwabinger trotzdem gegen den TSV Haunstetten antreten, denn weniger als 10 Grad hat es in der Halle nicht. Im ersten Satz ist es eine knappe Begegnung, beide Mannschaften machen Fehler und so bleibt es lange ausgeglichen. Sehr lange. Und so steht es am Ende 31:29 für Schwabing II. Im zweiten Satz läuft das Spiel dann mehr Richtung Schwabing.

Feststellung 2: Wenn die Annahme nicht passt, fällt das Volleyball schwer.

Bei den Haunstettern passt die Annahme nicht so richtig, dies macht den Angriff ausrechenbar. Besonders die Mittelblocker können im Angriff nicht gut eingesetzt werden. So geht der zweite Satz ebenfalls an die Gäste aus München. Im dritten Satz die Heimmannschaft dann bessere Mittel im Angriff und lässt keine längeren Serien der Gegner zu. Man kann auf 1:2 verkürzen und es keimt die Hoffnung auf einen Turnaround auf. Doch der TSV kann das gute Gefühl aus Satz drei nicht mitnehmen und wird wieder unkonzentriert. Der dritte Satz und damit das Spiel geht mit 3:1 an Schwabing.

Im zweiten Spiel gegen den VSC Donauwörth läuft es für Haunstetten von Beginn an etwas besser. Im ersten Satz sind Einsatz und Spielfreude vorhanden und man gewinnt mit 25:20.
Die Sätze zwei bis fünf sind dann ein Wechselbad der Gefühle. Im zweiten Satz lässt der TSV nach und verliert diesen deutlich. Den dritten Satz können sie wieder gewinnen. Im vierten Satz sieht es zwar schon sehr gut aus, trotzdem steht es danach 2:2.

Feststellung 3: Tiebreak können die Haunstetter.

Im Tiebreak schaffen es die Haunstetter dann wie bereits am letzten Heimspieltag recht souverän die Kontrolle zu übernehmen und diesen zu 6 zu gewinnen. Mit dem 3:2 holen sie zwei Punkte.
Im Dezember geht dann der erste Auswärtsspieltag mit Philipp Hunger als stellvertretendem Coach zum SF Harteck. Wieder schaffen es die Haunstetter im ersten Satz gut zu starten, sind dem Gegner in allen Elementen ein wenig voraus und gewinnen diesen Satz deutlich zu 16. Doch wie so oft geht es in Satz zwei nicht so weiter.

Feststellung 4: Passt das Zuspiel nicht, ist es schwer anzugreifen.

Beim TSV Haunstetten schleichen sich wieder einmal Unkonzentriertheiten ein und die Zuspiele passen nicht so recht. Dies macht es den Angreifern schwerer zu Punkten und drückt etwas auf die Zuversicht. Man ist zuversichtlich den zweiten Satz abzuhaken und im dritten Satz wieder zu zeigen was man kann. Die Haunstetter halten über das komplette Spiel eine sehr gute Annahme.

Feststellung 5: Wer im Angriff keine Punkte macht, hat es schwer zu gewinnen.

Im Angriff hat der TSV Probleme den Ball tot zu machen. Man braucht viele Anläufe um einen Punkt zu machen und der Gegner steht gut im Block. Dies zieht sich auch im folgenden Satz durch und so gewinnt Harteck mit 3:1.

Nachdem man jetzt mit 4 Punkten auf Tabellenplatz acht steht wird es im letzten Spieltag der Hinrunde am 15.12 und spätestens in der Rückrunde für die Herren 1 Zeit wieder aufzutauen.

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Zweiter Spieltag der H2 in Türkheim

Am 10.11. stand für die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten der zweite Spieltag der Liga für sie an. Jedoch war die Aufgabe diesmal keine leichte, denn man fuhr nach Türkheim um dort auf den Tabellenersten, SV Mauerstetten und den Tabellenzweiten, SVS Türkheim III zu treffen.

Nachdem man zunächst den beiden Kontrahenten in einem spannenden Spiel zuschauen durfte, kam man selbst zum Einsatz.

Das erste Spiel war gegen den Gastgeber, SVS Türkheim III selbst. Vor dem Spiel sagte Spielertrainer Dominik Bacher: „Wir haben heute keinen Druck, lasst uns einfach unser Bestes geben.“ – und das tat man auch. Überraschend „domi“nierte die „Zweite“ unter der Leitung ihres Trainers den ersten Satz und gewann diesen mit einer deutlichen 8-Punkt-Führung 25:17. Leider hielt dieser Aufschwung nicht allzu lange an, die Gastgeber revanchierten sich im zweiten Satz mit dem gleichen Ergebnis, jedoch in umgekehrter Richtung. Um alle Spieler gleichmäßig zu fördern, fing man nun an, die Spieler zu rotieren und einige andere Aufstellungen auszuprobieren, jedoch zeigte sich leider noch die Unerfahrenheit der Mannschaft und der dritte Satz ging deutlich mit 6:25 verloren. Nicht geknickt davon wollten sie noch einmal aufspielen und mindestens mithalten, was im 4ten Satz auch zu Teilen noch gelang. Es endete mit einem 14:25 und damit der 1:3 Niederlage im ersten Spiel des Tages.

Direkt darauf folgte die nahezu unschaffbare Aufgabe, denn der noch ungeschlagene Tabellenführer vom SV Mauerstetten stand auf dem Plan. Ohne großen Druck starteten die Haunstettener und bekamen die verdiente Antwort für so manchen Eigenfehler – ein Satzende von 7:25. Im zweiten Satz startet man wiederum mit leicht veränderter Aufstellung, um alle Spieler effektiv zum Einsatz zu bringen. Dies stellte sich wieder als guter Schachzug heraus, denn schon konnte man seine Punktzahl zum Vorsatz glatt mehr als verdoppeln und unterlag diesmal nur mit 15:25. Im dritten und auch letzten Satz zeigte jedoch der Tabellenführer, wieso er seine Position inne hat und behauptete sich mit einem deutlichen 8:25, das zur 0:3 Niederlage führte.

Alles in allem war man jedoch damit zufrieden, was man am Tag geleistet hat und die Mannschaft ist gespannt auf den nächsten Spieltag.

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