Perfekter Samstag – 6 Punkte gegen München und Harteck!

Am vergangen Samstag stand das letze Heimspiel der Haudraufstetter für die Saison 17/18 an und es galt den guten Start ins Jahr zu verteidigen.

Zuerst gibt es gegen die Jungs aus Harteck, die man zuletzt am ersten Spieltag der Saison besiegen konnte. Die TSVler konnten beinahe in Bestbesetzung antreten und konnten mit Shootingstar Slawek Surdel einen frisch eingekauften Mittelblocker zu den ersten Spielminuten verhelfen. Zu Beginn war das Spiel noch sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, bis Geheimwaffe Christian Badtke zu Ende der ersten Satzes aufdrehte und Harteck echte Handgelenksgranaten einschenkte. 

Umlauf Nummer 2 stellte die Mannen um Motivationsguru Fabi Ziegler vor keine größere Herausforderung, da Haunstettens 7. Feldspieler Johnny Depp einen Angriff nach dem anderen in die Feldunterteilung oder fast bis nach Königsbrunn schmetterte. 25:20 war die logische Konsequenz. 

Harteck stellte draufhin um und versuchte dadurch das Team um Käpt’n Dom „Die Peitsche“ Herfort zu verunsichern. Nach dem Anpfiff des Satzes war dieser Effekt auch schon vollends verpufft, sodass sogar Haudegen Martin Sättele seine Gräten noch ins Getümmel werfen konnte. Mit einem komfortablen Vorsprung ins letzte Satzdrittel geballert entschied sich eben jener zu testen, wie oft man am Stück an die Netzkanten schlagen kann bevor die Haunstetter Fans Zuschauer verwundert nach einem Fehler in der Matrix suchten. Die Entscheidung fortan vorangig Moritz Hofmeier den Gegner den letzten Nerv zu rauben war nur folgerichtig und ebenso erfolgreich. Ohne Satzverlust und Auszeit gehen: 3 Punkte an den TSV

Spiel 2 gegen die München Roten Laternen war die große Unbekannte, hatte man sich im Verlaufe der Saison doch noch nie gegenseitig begutachten dürfen. Überraschenderweise spielten die Münchener nicht wie ein abgeschlagener Tabellenletzter sondern hielt nicht nur gut mit, sie waren sogar über die erste Hälfte des Satzes immer ein paar Punkte in Führung. Die Einwechslung von Jochen Schmidrkals Wunderarm waren im letzten Drittel das Zünglein an der Waage und sicherte im Endspurt dann doch den verdienten Satzerfolg. 

Zu Beginn des zweiten Drittels ließ Fortuna die Männer an den Flanken der wandelnden Wand Philipp Hunger im Stich und Schwarzweiß zog mit 6:0 von Dannen. Erst die gemalten Annahmen von Gummiwand Lukas Hartmann und der Kniehöhenschmetterlaserschlag von Matthias Volk brachten die Wende. Durch die daraufhin folgenden Einwechslung des mit Doppelspielrechts angetretenen Johnny Depp und einer von Marian „Pilates“ Hieke sehenswert einbetonierten, zu kurzen Feldabwehr der Münchner wendete sich das Blatt nachhaltig. So blieb folgerichtig auch dieser Satz im Regierungsbezirk der Hausherren. 

Nachdem der Klassenerhalt durch den Punktgewinn besiegelt war spielte man nun frei auf und war selbst durch ständigen Punkterückstand bis zum 19:19 niemals ernsthaft in Sorge nicht auch noch die beiden andern Punkte zu Hause zu lassen. 

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt dennoch: Gegen Ende der beiden Spiele lag in der Hallenluft ein leichter Geruch von durch Luftreibung angekokeltem Kunstleder. der Flak-Arm von Haus- und Hofschmied Mario Helwig hinterließ einige tiefe Dullen im Hallenboden und die Haftpflichtversicherung des Vereins muss nun dem Hallenwart den Boden ersetzen. 

Am kommenden Wochenende, dem 3.3. geht es nun zum vorletzten Umlauf dieser Saison nach Neuburg an der Donau.

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