Training, Tanz, Team – das Trainingslager der Jugend

4 Trainer, 22 Spielerinnen, der Abteilungsleiter des TSV Haunstetten und genug Essen um ganz Augsburg für einen Tag zu versorgen machten sich am 20.Juli auf nach Utting zum Jugendtrainingslager. Die durch die Bank weibliche Jugend beim TSV besteht aus der U16, zwei U18-Mannschaften und der U20. Nach der Ankunft am Freitagabend wurden dann kurz die „Zimmer“ alias Umkleiden bezogen, das Essen verstaut, die Netze aufgebaut und pünktlich ging es los, denn Jugendleiterin Amelie Riedel hatte den Spielerinnen bereits mit Bravour Pünktlichkeit eingeimpft. Den Teams stand das ganze Wochenende die Dreifachturnhalle und genügend Trainer zur Verfügung, sodass man in kleinen Gruppen von 6-8 Leuten arbeiten konnte, auch der Abteilungschef Martin Sättele half beim Training bei allen Mannschaften mit.

Nach dem Training gab es dann unter Leitung von Annika Miller zur Stärkung Kartoffelpüree, Würstchen und Pizza. Als das Abendessen beendet war mussten die Trainer allerdings Rätseln ob das Kartoffelpüree zu gut gestärkt hatte oder ob das Training zu wenig anstrengend war denn es standen alle Spielerinnen wieder auf dem Feld und spielten Volleyball. Was es auch war, die Trainer meinten, dass dies am nächsten Abend nicht mehr so aussehen dürfe und nahmen sich vor, die Spielerinnen am nächsten Tag so richtig fertig zu machen. Ein erster Schritt dafür war die morgendliche Laufeinheit vor dem Frühstück im sanften Nieselregen. Somit waren alle wach und konnten motiviert ins Training starten. Dabei waren die Trainingsgruppen meist bei den gleichen Trainern, die sich fürs Wochenende entweder einen Trainingsschwerpunkt wie „Sideout“ für die U20 überlegt hatten oder einfach die komplette Breite des Volleyballs abdeckten wie bei der U18. Ein ganzes Wochenende mit Volleyball kann man außerdem sehr gut nutzen, um einen Feinschliff an die Technik anzulegen, denn diese kann ja nie gut genug sein. Deshalb gab es am Samstag und Sonntag jeweils auch eine Technikeinheit, bei der jeder Trainer für eine spezielle Technik zuständig war. Dazu wurden die Spielerinnen in bunt zusammengewürfelte, neue Gruppen aufgeteilt sodass sich auch alle besser kennenlernen konnten. Das Kennenlernen und Mannschaftsgefüge standen auch beim „Teambuilding“ am Samstagnachmittag im Vordergrund. Gemeinsam erklommen die Spielerinnen einen Mattenberg, durchquerten auf Kästen die Halle und fanden mit verbundenen Augen den Weg durch ein Labyrinth, das die Trainer in all ihrer Arglist nach der Besichtigung und langwierigen Planung der Spielerinnen noch einmal veränderten.

Beobachtet von einem Vogel, der seinen Weg in die Halle gefunden hatte, fand dann am Abend die letzte Trainingseinheit für den Samstag statt. Dieses Mal hatten die Trainer dann auch ihr Ziel erreicht, nach dem Essen war das Einzige das noch durch die Halle flog der verirrte Vogel. Von Schlafen war allerdings auch noch keine Rede, die Mädels hatten nun Spaß mit Musik und Tanz. Während die Spielerinnen in einer gemeinschaftlichen Runde auf dem Matten-Betten-Lager den Abend ausklingen ließen schmunzelten die Trainer darüber, dass Lieder wie „Schnappi, das kleine Krokodil“ oder „Macarena“ wohl immer niemals „Out“ sein würden. Ansonsten verbrachten die Trainer ihre Abende mit einem Volleyball-Spiel auf den Basketballkorb das der Damen-2-Trainer Lukas Hartmann gewinnen konnte, während beim „Wizard“ der U16-Trainer Dominik Herbst klar die Nase vorne hatte.

Am nächsten Tag spürten die Spielerinnen dann doch die Anstrengungen der vorigen Tage, trotzdem zogen alle das Joggen am Morgen sowie die nachfolgenden Trainingseinheiten durch. Auch wenn das Essen noch für eine weitere Woche gereicht hätte musste man dann am Sonntagnachmittag die Heimreise antreten, als Abschluss gingen alle gemeinsam zu den Finals der bayerischen Beachvolleyballmeisterschaft am Rathausplatz in Augsburg.

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