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  • Schrödingers Sieg

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„Kurze Verschnaufpause für die Damen I“

 

 

 

Nach drei erfolgreichen Spieltagen im Oktober haben die D1 des TSV Haunstetten nun einen Monat Verschnaufpause bis zu ihrem nächsten Spieltag.

 

Durch eine lange und intensive Vorbereitungszeit inkl. Trainingslager und Vorbereitungstunier starteten die Damen I  motiviert und mit dem Saisonziel Aufstieg in die Bezirksliga am 06.10.18 in Altenmünster in die Saison der Bezirksklasse Nord. Die Gegner waren der Gastgeber SC Altenmünster und die SpVgg Auerbach. Die Vorbereitung und das harte Training zahlten sich aus und die Damen I gewannen gegen Altenmünster gekonnt und mit starken Nerven bei jeweils recht knappen Sätzen mit 3:1 (25:21, 27:29, 25:22, 25:23). Gegen die Damen aus Auerbach fiel das Spiel dann etwas leichter und die drei Punkte vom Sieg 3:0 (25:17, 25:13, 25:22) konnten eingesackt werden. Somit konnten gleich sechs Punkte aus den ersten beiden Spielen mitgenommen werden.

Der zweite Spieltag der Saison am 20.10.18 fand wiederum in Altenmünster statt. Diesmal lieferten sich die Damen aus Altenmünster und die aus Haunstetten einen richtigen „Fight“ um den Sieg. Letztendlich verloren die Haunstetterinnen aber im Tie-Break 2:3 (25:23, 18:25, 25:20, 14:25, 10:15) aufgrund von Eigenfehlern und Konzentrationsschwächen. Leicht gefrustet, aber dennoch motiviert starteten sie gegen FSV Marktoffingen IV in das zweite Spiel. Dieses konnte aber nach langen Ballwechseln und sehr spannenden Sätzen mit 3:1 (25:23, 23:25, 27:25, 25:16) gewonnen werden. Zweiter Spieltag – Vier Punkte.

In Aichach fand dann der dritte Spieltag im Oktober am 27.10.18 statt. Das erste Spiel gegen den TSV Aichach fand auf ziemlich gleichem Niveau beider Mannschaften statt. Die Damen I des TSV Haunstetten konnten sich aber gut durchsetzen und gewannen 3:1 (25:19, 20:25, 29:27, 25:22). Im Spiel gegen den FC Affing bewiesen die Haunstetterinnen dann Souveränität und zogen ein deutliches drei-Satz-Spiel durch – 3:0 Sieg (25:18, 25:18, 25:14).

 

Insgesamt nahmen die Damen I also 16 Punkte aus den ersten sechs Spielen mit und befinden sich damit auf Platz zwei in der Tabelle hinter dem bisher ungeschlagenen FC Langweid. Im November wird nun im Training der Fokus auf Angriff und Aufschlag gesetzt. Vier Wochen haben die Volleyballerinnen Verschnaufpause bis zu ihrem nächsten Spieltag. Die Vorbereitungen laufen und wir sind gespannt auf die letzten beiden Spieltage in diesem Jahr –  am 01.12.18 in Marktoffingen gegen den FSV Marktoffingen IV und den SC Biberbach und am 15.12.18 daheim wiederum gegen den SC Biberbach und im Hinblick auf den Tabellenspitzenkampf gegen den FC Langweid.

#inTeam

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„Achterbahnfahrt ohne Happy End“

Nur eine Woche Schonfrist lag zwischen dem Saisondebüt von Damen III in Hochzoll und dem nächsten Spieltag. Am Samstag den 03.11.2018 machten wir uns auf den Weg nach Horgau, um auf zwei uns noch eher unbekannte Ligakonkurrenten zu treffen. Unsere Gegner waren an diesem Samstag der Gastgeber Auerbach II und die Mädels des VfR Jettingen III. Zwar spielten wir gegen die bunt gemixte Truppe aus Auerbach schon in der Relegation Ende der letzten Saison, dennoch war es die erste Begegnung im Ligabetrieb. Schon mal vorweg genommen: Der Tag verlief gemäß einer Achterbahnfahrt auf dem Rummelplatz.

Im ersten Spiel traten wir gegen die Gastgeberinnen aus Auerbach an, die auf uns sehr erfahren und taktisch klug wirkten. Der erste Satz startete alles in allem recht gut, beide Mannschaften lagen zumeist gleich auf. Im Verlauf des Satzes „fuhren“ uns die gegnerischen Spielerinnen jedoch davon. Unsere Leistungen ließen nach, viele Eigenfehler schlichen sich ein und Punkt um Punkt ging an den Gegner. Mit einem deutlichen Stand von 25:15 ging der Satz an Auerbach. Im zweiten Satz erwischten die Haunstetterinnen erneut keinen guten Start und Auerbach zog ziemlich schnell vorbei. Im Verlauf kämpfte man sich jedoch recht gut ran. Dennoch, die vielen Eigenfehler kosteten uns die „Zieleinfahrt“ vor Auerbach und auch der zweite Satz ging knapp an Auerbach. Noch war nichts verloren, der dritte Satz hätte die Richtung nochmal drehen können. Wir starteten konzentriert in die Aufholjagd, aber da waren sie wieder, die uns altbekannten Eigenfehler und neu dazugewonnene Aufschlagprobleme. Das Desaster nahm seinen Lauf und bei einem Spielstand von 18:4 war es Zeit für eine Krisensitzung. Man wollte keinesfalls einstellig verlieren. Ein „Überholmanöver“ begann, scheiterte jedoch beim Endstand von 25:11. Das Spiel ging mehr oder weniger verdient an Auerbach II. Allen war klar, dass man sich in dieser Partie deutlich unter Wert verkauft hatte.

Endstand: SpVgg Auerbach II(H) : TSV Haunstetten III 3:0 (25:15,25:21,25:11)

Die zweite Runde des Tages, bestritt man gegen die Mannschaft vom VfR Jettingen. Schon aus dem vorherigen Spiel Auerbach gegen Jettingen wurde deutlich, dass diese Partie nochmal eine Portion härter werden würde. Die Mädels wirkten gut aufeinander eingespielt und griffen meist stark an und platzierten somit gute Bälle. Der Anfang verlief vielversprechend, dennoch benötigten die Haunstetter Mädels wieder eine Weile, um in die Gänge zu kommen. Den Gegnern gelang es schnell, ihren Vorsprung auszubauen. Die Haunstetterinnen hatten trotz taktisch klügeren Bällen und weniger Eigenfehlern, Probleme mit dem gegnerischen Team mitzuhalten und Punkte zu sammeln. Das Ergebnis war, dass der erste Satz mit 10 Punkten Vorsprung und 25:15 an Jettingen ging. Im zweiten Satz war man sofort wacher und konnte die Konzentration, welche sich zum Ende des ersten Satzes etablierte, beibehalten. Allmählich wurde es zu einer Partie/ einem Satz auf Augenhöhe. Den Kürzeren zogen aber auch dieses Mal die Haunstetterinnen, wenn auch knapp. Auch das zweite Spiel war jedoch noch nicht verloren. Im dritten Satz war nochmal alles möglich. Die Mädels gaben nochmal alles und versuchten das Gelernte umzusetzen. Glücklich ins „Ziel“ kamen aber auch dieses Mal die gegnerischen Mädels.

Endstand: VfR Jettingen III : TSV Haunstetten III 3:0 (25:15,25:20,25:20)

Etwas geknickt, aber dennoch nicht unglücklich, ging man vom Feld. Trotz zwei verlorener Spiele und einer „Achterbahnfahrt“ mit Höhen und Tiefen hatte die Mannschaft Spaß am Spiel. Es waren auch schon einige Steigerungen zum vorherigen Spieltag sichtbar. Nun wird das Training weiter verstärkt und versucht Eigenfehler abzustellen. Für unseren kommenden Heimspieltag werden wir nochmal hart trainieren, um den hoffentlich zahlreichen Zuschauern unser Können zu beweisen. Wir würden uns freuen, wenn wir einige von euch am 17. November in der Schwimmbadhalle begrüßen dürfen. 

Gemeinsam freuen wir uns auf die weitere Saison, denn …. Wir sind ……. ein Team !

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„Mal gewinnt man, mal lernt man“

Nach langer und ausgiebiger Vorbereitung starteten auch die Damen III am Samstag den 27. Oktober als letzte Mannschaft der Liga in die neue Saison. 
In der Zwölf-Apostel-Halle in Hochzoll ging es auswärts zuerst gegen den DJK Augsburg Hochzoll V und anschließend gegen die Mädels des SSV Bobingen.

Erstes Spiel, erster Satz gegen Hochzoll V: Es ging heiß her, die Haunstetter mussten erst ins Spiel finden, Hochzoll erging es hier jedoch nicht anders. Knapp und hart umkämpft endete der Satz mit einem Sieg für unsere Damen III. Danach fand auch Hochzoll gut ins Spiel und entschied sowohl den zweiten als auch den dritten Satz knapp für sich. Die Haunstetter ließen sich aber nicht so leicht von den harten Aufschlägen und den guten Angriffen der Hochzoller unterkriegen und holten im vierten Satz nochmal Ihre Stärke hervor. Mit einem konzentrierten und kontrollierten Spiel konnten die Haunstetter Mädels einen klaren Sieg für sich herausholen und sich so den ersten Punkt in der Tabelle sichern. 
Mit einem 2:2 in Sätzen ging es jetzt in den 5. Satz. Hochzoll V wechselte mit Fokus auf Angriff und Aufschlag ein, ein Vorteil gegenüber den Haunstettern, die auch auf Grund von Verletzungen nur mit 9 Teammitgliedern angereist waren. Auch dieser Satz war hart umkämpft, das Spiel ging allerdings am Ende zu Gunsten der Hochzoller Mädels aus.

Endstand: 2:3 (25:22,21:25,18:25,25:13,8:15)

Im Spiel gegen den SSV Bobingen musste zunächst festgestellt werden, dass Damen III nicht die Einzigen mit einer ausgiebigen Vorbereitung waren. Das allseits bekannte Problem, dass man sich an seinen Gegner anpasst anstatt diesem sein Spiel aufzuzwingen, verschonte uns leider auch dieses Mal nicht. Die Bobinger konnten den ersten Satz knapp für sich entscheiden. Auch im zweiten Satz konnten die Mädels leider nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen und ließen sich des Öfteren von einem Ball-über-die-Schnur-Stil überraschen. Viele Bälle wurden direkt oder ohne Aufbau an uns zurückgespielt, was Punkte kostete. Die Erkenntnis kam leider zu spät für diesen Satz. Im dritten Satz wurde dann nochmal gekämpft, nur unsere Nerven machten leider nicht wie geplant mit. Wir konnten zwar die Eigenfehler besser abstellen, es herrschte trotzdem etwas zu viel Chaos auf dem Feld, sodass sich Bobingen auch diesen Satz nach mehreren fragwürdigen Entscheidungen seitens des Schiedsgerichts ganz knapp sichern konnte.

Entstand: 0:3 (21:25,19:25,23:25)

„Mal gewinnt man, mal lernt man“, sagten wir uns nach dem Spiel. Für den nächsten Spieltag nehmen wir uns vor, mehr Risiko zu wagen und dafür mehr Druck im Angriff und Aufschlag zu machen.

Unterm Strich hatten wir trotzdem alle Spaß und freuen uns über unseren hart erkämpften ersten Punkt. Der nächste Spieltag kommt bald also … Let’s fetz!

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Nichts zu holen an der Donau

Für die Volleyballer vom TSV Haunstetten ging es am Samstag nach Ingolstadt. Mit einer guten Stimmung nach dem 3:1 Sieg in Herrsching zogen die Männer vom TSV gegen den zweimaligen Absteiger (von der Regionalliga in die Landesliga). Leider mussten die Augsburger eine Niederlage einstecken gegen die Donau Holz Volleys, die das Spiel mit 3:0 für sich entschieden.

Im ersten Satz benötigten die Haunstetter etwas Zeit um sich auf den starken Gegner einzustellen. Somit führten die Ingolstädter schon recht früh mit 3:10. Als der Augsburger Zuspieler Florian Benn mit seinen starken Aufschlägen zwei Asse erzielte und der TSV langsam ins Spiel kam stand es schon 11:21. Hierbei sei erwähnt, dass die Gegner im Block sehr stark waren und somit die Haunstetter sich anfangs schwer taten aus Angriffen direkte Punkte zu erzielen. Der Satz ging mit einem Endstand von 16:25 an die Heimmannschaft.

Dies spornte die Augsburger an im zweiten Satz so richtig Druck zu machen. Sie führten schnell mit 2:6. Diagonalangreifer Marian Hieke war wahrlich „On Fire“ und bescherte dem Haunstetter Team einige „Monsterblocks“. Die Ingolstädter ließen das jedoch nicht einfach so auf sich beruhen und konnten auf 10:11 verkürzen. Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe, die Annahmen des Augsburger Liberos Matthias Volk waren stabil und der Außenangreifer Jochen Schmidrkal machte einen guten Job und erzielte einige clevere Punkte. Bei dem Stand von 23:24, flatterten die Nerven des TSV und so zog sich das Spiel bis zu einem Punktestand von 31:29 in die Länge. Leider blieb auch in diesem engen Satz den Augsburgern der Sieg verwehrt und die Donau Holz Volleys führten mit 2:0.

Im dritten Satz hielten die Männer des TSV das Niveau hoch und es ging Punkt um Punkt bis zu einem Stand von 15:14 voran. In den strategischen Auszeiten gab Phillip Hunger den Augsburgern neue Energie und wertvolle Zuversicht mit. Im weiteren Verlauf des Spieles konnten die Ingolstädter ihren Punktevorsprung durch einige Eigenfehler der Haunstetter ausbauen. Somit entschieden die Donau Holz Volleys das Spiel mit 25:17 zu ihren Gunsten.

Insgesamt hatten sich die Augsburger natürlich mehr erhofft, können aber alles in allem Stolz sein phasenweise gut mitgespielt zu haben. Vor allem im zweiten Satz brachte der TSV die Donau Holz Volleys ordentlich ins Schwitzen.

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Schrödingers Sieg

Die Herren 1 sind zurück aus der Sommerpause. Mit einem Sieg. Und 3 Punkten. Möglicherweise. Das Protokoll der letzten Wochen:

21.September: Die Abteilung Volleyball des TSV Haunstetten fährt ins dreitägige Trainingslager, mit dabei sind auch die Herren 1. Die Vorbereitung läuft bereits seit einigen Wochen und geht langsam auf die Zielgeraden.

22.September: [Top Secret]

24.September: Das intensive Trainingslager hat sichtlich Spuren hinterlassen, trotzdem findet sich eine kleine Schar Trainingswilliger.

1.Oktober: Die Vorbereitung des TSV Haunstetten I beinhaltet zum Abschluss ein Testspiel gegen den FC Weil. Nach erfolgreichem Abschluss sehen sich die Haunstetter nun bereit für den lange ersehnten ersten Spieltag.

6.Oktober, 13:40: Alle Spieler des Teams sind in der Nikolaushalle in Herrsching eingetroffen. Neu mit dabei sind der noch verletzte Chris, der bereits in Haunstetten bekannte „Lollo“ und der bereits Ende letzter Saison zurückgekehrte Tim, alles Mittelblocker. In besagter „Nikolaushalle“ werden übrigens auch Bundesliga-Spiele ausgetragen.

6.Oktober, 13:42: Nicht nur die Halle hat einen Touch von Bundesliga, auch die Lederhosen-Trikots der gegnerischen Mannschaft, die eine Spielgemeinschaft mit unter anderem Herrsching bildet.



6.Oktober, 14:32: Anpfiff.

6.Oktober, 15:15: Der TSV hat gegen eine sehr junge Herrschinger Mannschaft seine Erfahrung spielen lassen. Es steht 1:0 in Sätzen und 20:17 in Punkten.

6.Oktober, 15:19: Es steht 2:0 für die Haunstetter, in den letzten Minuten mussten sie keinen Finger rühren, da Herrsching mit einem viel stärkeren Gegner zu kämpfen hatte. Und zwar sich selbst.



6.Oktober, 15:45: Haunstetten hat nun Probleme in der Annahme und Herrsching zeigt sich stabilisiert.



6.Oktober, 15:50: Der Gegner verkürzt auf 1:2 in Sätzen, die Haunstetter bleiben aber cool und besinnen sich auf ihre Stärken.



6.Oktober, 16:15: Mit starken Blocks und einer starken Teamleistung gewinnt Haunstetten mit 3:1. Durch die Nikolaushalle schallt: „Hier regiert der TSV!“.



6.Oktober, 16:20: Auftritt der Bürokratie. Der Spielberichtsbogen wird noch einmal kontrolliert. Es herrscht plötzlich Verwirrung, ein Spieler des TSV Haunstetten ist nicht in die Mannschaftsliste eingetragen, hat aber das ganze Spiel gespielt. Auf einmal steht die Möglichkeit eines 3:0 für Herrsching im Raum.

Irgendwann im November, 1935: Der Physiker Erwin Schrödinger schlägt ein Gedankenexperiment vor, in dem eine Katze zusammen mit einem radioaktiven Präparat in eine Kiste gesteckt wird. Von nun an ist die Katze lebendig und gleichzeitig tot, so lange bis die Kiste geöffnet wird.

6.Oktober, 16:20: Die Lage in Herrsching ist unklar, solange der Staffelleiter nicht dazu befragt wird. Es ist also gleichzeitig ein Sieg und kein Sieg. „Schrödingers Sieg“ eben.

7.Oktober: [To be continued]

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Vielen Dank für die tollen Fotos an Philipp Hunger.

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Training, Tanz, Team – das Trainingslager der Jugend

4 Trainer, 22 Spielerinnen, der Abteilungsleiter des TSV Haunstetten und genug Essen um ganz Augsburg für einen Tag zu versorgen machten sich am 20.Juli auf nach Utting zum Jugendtrainingslager. Die durch die Bank weibliche Jugend beim TSV besteht aus der U16, zwei U18-Mannschaften und der U20. Nach der Ankunft am Freitagabend wurden dann kurz die „Zimmer“ alias Umkleiden bezogen, das Essen verstaut, die Netze aufgebaut und pünktlich ging es los, denn Jugendleiterin Amelie Riedel hatte den Spielerinnen bereits mit Bravour Pünktlichkeit eingeimpft. Den Teams stand das ganze Wochenende die Dreifachturnhalle und genügend Trainer zur Verfügung, sodass man in kleinen Gruppen von 6-8 Leuten arbeiten konnte, auch der Abteilungschef Martin Sättele half beim Training bei allen Mannschaften mit.

Nach dem Training gab es dann unter Leitung von Annika Miller zur Stärkung Kartoffelpüree, Würstchen und Pizza. Als das Abendessen beendet war mussten die Trainer allerdings Rätseln ob das Kartoffelpüree zu gut gestärkt hatte oder ob das Training zu wenig anstrengend war denn es standen alle Spielerinnen wieder auf dem Feld und spielten Volleyball. Was es auch war, die Trainer meinten, dass dies am nächsten Abend nicht mehr so aussehen dürfe und nahmen sich vor, die Spielerinnen am nächsten Tag so richtig fertig zu machen. Ein erster Schritt dafür war die morgendliche Laufeinheit vor dem Frühstück im sanften Nieselregen. Somit waren alle wach und konnten motiviert ins Training starten. Dabei waren die Trainingsgruppen meist bei den gleichen Trainern, die sich fürs Wochenende entweder einen Trainingsschwerpunkt wie „Sideout“ für die U20 überlegt hatten oder einfach die komplette Breite des Volleyballs abdeckten wie bei der U18. Ein ganzes Wochenende mit Volleyball kann man außerdem sehr gut nutzen, um einen Feinschliff an die Technik anzulegen, denn diese kann ja nie gut genug sein. Deshalb gab es am Samstag und Sonntag jeweils auch eine Technikeinheit, bei der jeder Trainer für eine spezielle Technik zuständig war. Dazu wurden die Spielerinnen in bunt zusammengewürfelte, neue Gruppen aufgeteilt sodass sich auch alle besser kennenlernen konnten. Das Kennenlernen und Mannschaftsgefüge standen auch beim „Teambuilding“ am Samstagnachmittag im Vordergrund. Gemeinsam erklommen die Spielerinnen einen Mattenberg, durchquerten auf Kästen die Halle und fanden mit verbundenen Augen den Weg durch ein Labyrinth, das die Trainer in all ihrer Arglist nach der Besichtigung und langwierigen Planung der Spielerinnen noch einmal veränderten.

Beobachtet von einem Vogel, der seinen Weg in die Halle gefunden hatte, fand dann am Abend die letzte Trainingseinheit für den Samstag statt. Dieses Mal hatten die Trainer dann auch ihr Ziel erreicht, nach dem Essen war das Einzige das noch durch die Halle flog der verirrte Vogel. Von Schlafen war allerdings auch noch keine Rede, die Mädels hatten nun Spaß mit Musik und Tanz. Während die Spielerinnen in einer gemeinschaftlichen Runde auf dem Matten-Betten-Lager den Abend ausklingen ließen schmunzelten die Trainer darüber, dass Lieder wie „Schnappi, das kleine Krokodil“ oder „Macarena“ wohl immer niemals „Out“ sein würden. Ansonsten verbrachten die Trainer ihre Abende mit einem Volleyball-Spiel auf den Basketballkorb das der Damen-2-Trainer Lukas Hartmann gewinnen konnte, während beim „Wizard“ der U16-Trainer Dominik Herbst klar die Nase vorne hatte.

Am nächsten Tag spürten die Spielerinnen dann doch die Anstrengungen der vorigen Tage, trotzdem zogen alle das Joggen am Morgen sowie die nachfolgenden Trainingseinheiten durch. Auch wenn das Essen noch für eine weitere Woche gereicht hätte musste man dann am Sonntagnachmittag die Heimreise antreten, als Abschluss gingen alle gemeinsam zu den Finals der bayerischen Beachvolleyballmeisterschaft am Rathausplatz in Augsburg.

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Klassenerhalt für die Damen 2 in der Relegation

Die Saison 2017/18 fand für die Damen 2 des TSV Haunstetten in einer höheren Liga, der Kreisliga, statt, nachdem sich die Mannschaft mit viel Teamgeist und Siegeswille in der Saison 2016/17 einen Platz in der Relegation erkämpft hatte und dort zwar „nur“ den 2. Platz erreichte, jedoch Glück hatte und in die höhere Liga nachrücken durfte.

Das Ziel für die nächste Saison war nun also selbstverständlich der Klassenerhalt. Das stellte sich jedoch schwieriger heraus als gedacht. Die Mannschaft hatte zum Teil schwer zu kämpfen und verlor leider 11 Spiele, gab jedoch nicht auf und zeigte sich in 5 Spielen erfolgreich. Dennoch sah zunächst alles danach aus, als ob die Mädels des TSVs auch so die Klasse durch einen Platz im unteren Mittelfeld halten können. Gegen Ende der Saison war wohl dann aber leider die Kraft und Konzentration in wichtigen Spielen nicht mehr ganz so vorhanden, sodass sie bei dem ein oder andere Spiel wichtige Punkte an die Gegner abgaben und es am Ende nur noch für den 8. Platz reichte. Leider reichte das dann nicht mehr aus um die Klasse so zu halten, weswegen die Mädels in der Relegation um ihren Klassenerhalt spielen mussten.

Im Vergleich zu der Saison verlief diese aber sehr viel besser und die Damen 2 kramte nochmal ihre ganzen Kraftreserven heraus und zeigte als Mannschaft was in ihr steckt. Somit erkämpfte sie sich einen klaren ersten Platz mit 3 Siegen aus 3 Spielen und bei denen sie keinen einzigen Satz an die Gegner abgab. Dies verdankt sie wohl auch der tatkräftigen Unterstützung der heimischen Fans, die gleich zwei Damenmannschaften des TSVs anfeuern konnten, da es die Damen 3 aus der Kreisklasse in Aufstiegsrelegation geschafft hatte. Wie auch schon in der Relegation zu sehen war, zeigten die Damen 2 auch in der Relegation wieder einen ganz großen Zusammenhalt und feierte jeden Punkt lautstark ab. Durch ihre gute Abwehr holte sie einige schwere Bälle heraus und brachte die Gegner durch ihre gefährlichen Aufschläge ins Schwitzen. Alles in allem kann die Mannschaft sehr stolz auf sich sein, dann am Ende ist jede Art den Klassenerhalt zu schaffen eine tolle Leistung.

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Letztes Spiel der Saison für Herren 1

Am Samstag ging es für die Haunstetter Jungs für ihren letzten Spieltag nach München. Der Klassenerhalt war bereits seit zwei Spieltagen gesichert, ein Novum für die jüngere Geschichte des TSV, und somit konnte man vollkommen entspannt aufspielen.

Dies war auch die Ansage vor dem Spiel, die die Volleyballer vom TSV vielleicht etwas zu gut umsetzten. Beim Spielstand von 0 zu 5 aus Haunstetter Sicht, musste die erste Auszeit genommen werden. Diese stabilisierte die TSVler anfangs etwas, führte jedoch nicht dazu, dass die Mannschaft aufholen konnte. Bei 8:16 folgte die zweite Auszeit und der Satz endete 25:17 für die Gastgeber. Gegen den letzten Platz der Liga so deutlich zu verlieren kratzte nun doch am Ego der Haunstetter und man legte sich noch einmal richtig ins Zeug und zwang die Gastgeber beim Spielstand 4:8 in die erste Auszeit. Auch vier Wechsel und eine zweite Auszeit halfen den Münchner nichts und so mussten sie sich gegen Haunstetten 25:18 geschlagen geben.

Auch den dritten Satz konnten die Augsburger für sich entscheiden, was vor allem an der Diagonaldampfmaschine Marian Hieke lag, der an diesem Spieltag ausnahmsweise mal auf seine Mittelangreiferposition verzichtete und dafür einen Ball nach dem anderen über Kopf rüberzimmerte. Der Zwischenstand 2:1 in Sätzen für Haunstetten und man begann wieder sich an die Ansage vom Anfang zu erinnern, dass man ja unter keinem Druck stehe. Dies führte im vierten Satz zu einer derart schlechten Leistung, dass der Verlauf gar nicht weiter erwähnt werden soll. Das Ergebnis von 9:25 spricht für sich. Der fünfte Satz verlief nun wieder etwas ausgeglichener und die Mannschaften hielten sich bis zum Ende des Satzes die Waage. In der Endphase zogen dann jedoch die Gastgeber davon und gewannen das Spiel verdient mit 15:11.

Somit fuhren die Haunstetter nach einem zwei stündigen Spiel mit einem Punkt nach Hause und müssen jetzt die Ergebnisse der Spiele von Harteck abwarten um die finale Ligaplatzierung zu erfahren. Alles in allem war der Spieltag ein unglücklicher Abschluss für eine gute Saison und eine herausragende Rückrunde. Die Augsburger haben 2018 in acht Spielen lediglich zwei verloren und von 24 möglichen 16 Punkte mitgenommen und werden in der Vorbereitung für die nächste Saison daran arbeiten, diese Quote weiter zu verbessern.

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„Jungs, wir haben keinen Druck, aber lasst sie uns einfach so richtig ärgern!“

Dieses Wochenende ging es für die Haudraufstettener zum Top-Favoriten und vermutlichen Aufsteiger TSV Neuburg. Die Augsburger hatten das vorherige Wochenende bei ihrem Heimspieltag den Ligaerhalt gesichert und konnten somit frei aufspielen. Trotzdem räumte man sich wenig Chancen ein, da das Team durch das vierte Spieltagswochenende in Folge belastet war und wegen diverser Verletzungen und anderen Ausfällen nur mit acht Spielern anreiste. Vor dem eigenen Spiel musste nun erst das Schiedsgericht gestellt werden und es wurde deutlich, dass auch die Neuburger von der Saison gezeichnet waren. Sie verloren 3:2 gegen das Team von Großkötz. Auch das sorgte für Hoffnung die Mannschaft die bisher nur ein anderes Spiel verloren hatte zu ärgern.

So lautete dann auch die Kampfansage vor dem ersten Satz: „Jungs, wir haben keinen Druck, aber lasst sie uns einfach so richtig ärgern!“. Dies gelang anfangs auch ganz gut, die Haunstetter Volleyballer gingen 8:6 in Führung, brachen dann aber leicht ein und mussten beim Spielstand 11:14 eine Auszeit nehmen. Diese verschaffte den Spielern neue Kraft und man Gewann den Satz nach zwei starken Serien. Etwas überrascht von dem unvermuteten Sieg waren die Haunstetter nun im zweiten Satz deutlich unterlegen und verloren nach 19 Minuten mit nur 15 Punkten.

Das konnte man jedoch nicht auf sich Sitzen lassen. Mit leicht veränderter Startaufstellung zog man nach der ersten vollständigen Rotation bereits 16:7 davon. Auch durch zwei Spielerwechsel und eine Auszeit konnten die Neuburger keinen Einfluss mehr auf das Spiel nehmen. Sie verloren, wie die Haunstetter zu vor mit 15 Punkten. In 17 Minuten. Der vierte Satz fing vielversprechend an. Bei dem Spielstand von 4:7 nahmen die Neuburger ihre erste Auszeit. Bis zum 13 beide hielten sich die beiden Mannschaften noch die Waage. Dann allerdings machte Neuburg 5 Punkte in Folge, was auch eine Auszeit beim 13:17 nicht verhindern konnte. Haunstetten verlor den Satz zu 19.

Nun begann ein richtiger Krimi. Die Haunstetter gingen wieder schnell in Führung und konnten beim Seitenwechsel auf einen Vorsprung von drei Punkten setzen. Neuburg legte sich jedoch nochmal ins Zeug und führte nun auf einmal 13:11. Mit ungeahnter Energie kämpften sich die Augsburger Jungs allerdings wieder zurück und gewannen letztendlich mit 20:18. Man gönnte sich zum vorletzten Spieltag nochmal 2 Punkte und schloss somit an die hervorragende Leistung der zweiten Saisonhälfte an, in der bisher erst ein Spiel gegen den zweiten Platz Königsbrunn abgegeben wurde.

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Perfekter Samstag – 6 Punkte gegen München und Harteck!

Am vergangen Samstag stand das letze Heimspiel der Haudraufstetter für die Saison 17/18 an und es galt den guten Start ins Jahr zu verteidigen.

Zuerst gibt es gegen die Jungs aus Harteck, die man zuletzt am ersten Spieltag der Saison besiegen konnte. Die TSVler konnten beinahe in Bestbesetzung antreten und konnten mit Shootingstar Slawek Surdel einen frisch eingekauften Mittelblocker zu den ersten Spielminuten verhelfen. Zu Beginn war das Spiel noch sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, bis Geheimwaffe Christian Badtke zu Ende der ersten Satzes aufdrehte und Harteck echte Handgelenksgranaten einschenkte. 

Umlauf Nummer 2 stellte die Mannen um Motivationsguru Fabi Ziegler vor keine größere Herausforderung, da Haunstettens 7. Feldspieler Johnny Depp einen Angriff nach dem anderen in die Feldunterteilung oder fast bis nach Königsbrunn schmetterte. 25:20 war die logische Konsequenz. 

Harteck stellte draufhin um und versuchte dadurch das Team um Käpt’n Dom „Die Peitsche“ Herfort zu verunsichern. Nach dem Anpfiff des Satzes war dieser Effekt auch schon vollends verpufft, sodass sogar Haudegen Martin Sättele seine Gräten noch ins Getümmel werfen konnte. Mit einem komfortablen Vorsprung ins letzte Satzdrittel geballert entschied sich eben jener zu testen, wie oft man am Stück an die Netzkanten schlagen kann bevor die Haunstetter Fans Zuschauer verwundert nach einem Fehler in der Matrix suchten. Die Entscheidung fortan vorangig Moritz Hofmeier den Gegner den letzten Nerv zu rauben war nur folgerichtig und ebenso erfolgreich. Ohne Satzverlust und Auszeit gehen: 3 Punkte an den TSV

Spiel 2 gegen die München Roten Laternen war die große Unbekannte, hatte man sich im Verlaufe der Saison doch noch nie gegenseitig begutachten dürfen. Überraschenderweise spielten die Münchener nicht wie ein abgeschlagener Tabellenletzter sondern hielt nicht nur gut mit, sie waren sogar über die erste Hälfte des Satzes immer ein paar Punkte in Führung. Die Einwechslung von Jochen Schmidrkals Wunderarm waren im letzten Drittel das Zünglein an der Waage und sicherte im Endspurt dann doch den verdienten Satzerfolg. 

Zu Beginn des zweiten Drittels ließ Fortuna die Männer an den Flanken der wandelnden Wand Philipp Hunger im Stich und Schwarzweiß zog mit 6:0 von Dannen. Erst die gemalten Annahmen von Gummiwand Lukas Hartmann und der Kniehöhenschmetterlaserschlag von Matthias Volk brachten die Wende. Durch die daraufhin folgenden Einwechslung des mit Doppelspielrechts angetretenen Johnny Depp und einer von Marian „Pilates“ Hieke sehenswert einbetonierten, zu kurzen Feldabwehr der Münchner wendete sich das Blatt nachhaltig. So blieb folgerichtig auch dieser Satz im Regierungsbezirk der Hausherren. 

Nachdem der Klassenerhalt durch den Punktgewinn besiegelt war spielte man nun frei auf und war selbst durch ständigen Punkterückstand bis zum 19:19 niemals ernsthaft in Sorge nicht auch noch die beiden andern Punkte zu Hause zu lassen. 

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt dennoch: Gegen Ende der beiden Spiele lag in der Hallenluft ein leichter Geruch von durch Luftreibung angekokeltem Kunstleder. der Flak-Arm von Haus- und Hofschmied Mario Helwig hinterließ einige tiefe Dullen im Hallenboden und die Haftpflichtversicherung des Vereins muss nun dem Hallenwart den Boden ersetzen. 

Am kommenden Wochenende, dem 3.3. geht es nun zum vorletzten Umlauf dieser Saison nach Neuburg an der Donau.

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